Jannik Brauckmann: Die Wirklichkeit transsexueller Männer. Mannwerden und heterosexuelle Partnerschaften von Frau-zu-Mann-Transsexuellen. Psychosozial-Verlag, 2002. Broschur/Softcover, 564 Seiten. ISBN: 3898061353. 25,90 .
Neueres Fachbuch (soziologische Studie) über Transmänner (leider noch nicht gelesen).

Christine Fehér: Body. Leben im falschen Körper. Sauerländer Verlag, 2003. Taschenbuch/Paperback, 182 Seiten. ISBN: 3794170172. 12,90 .
Wunderbares Jugendbuch über einen jungen Transmann, sehr schön lesbar. Einige Stellen gingen mir sehr nahe, weil es die Autorin versteht, das Innenleben, die inneren Nöte und zugleich die daraus wachsende Stärke in Worte zu fassen. Sehr empfehlenswert, auch für Transfrauen und Angehörige!

Leslie Feinberg: Träume in den erwachenden Morgen. Stone Butch Blues. Krug & Schadenberg Verlag, 2003. Taschenbuch/Paperback, 467 Seiten. ISBN: 3930041359. 16,90 .
Autobiographie und politische Streitschrift, lesenswert.

polymorph (Hrsg.): (K)ein Geschlecht oder viele? Transgender in politischer Perspektive. Querverlag, 2002. Taschenbuch/Paperback, 263 Seiten. ISBN: 3896560840. 15,50 .
Politische Reflexionen zu Transgender-Aspekten in Deutschland.

Transfrauen

Julie Anne Peters: Luna. dtv junior, 2006. Taschenbuch/Paperback, 335 Seiten. ISBN: 3423711795. 10 .
Jugendbuch über ein transsexuelles Mädchen, in dem es der Autorin sehr gut gelingt, die innere Selbstfindung transsexueller Menschen verständlich zu machen. Im letzten Teil des Buches, in dem die Protagonistin die Transition durch Flucht und Drängen auf die Operation, fällt das Buch stark ab. Trotz dieser Einschränkung unbedingt empfehlenswert und auch sehr geeignet für Angehörige!

Joe Bergmann: Luc heißt jetzt Lucia. Books on Demand, 2006. Taschenbuch/Paperback, 95 Seiten. ISBN: 383341074X. 7,80 .
Erzählung über eine transsexuelle Frau aus Sicht einer Angehörigen. Leider hat die Autorin Transsexualität nicht wirklich verstanden, und die sprachliche Qualität ist durchwachsen.

Katrin Lindemann: Fluch der Geburt. Mein Leben mit der Transsexualität. Lerato-Verlag, 2006. Broschur/Softcover, 179 Seiten. ISBN: 3938882115. 9,95 .
Leider teilt auch dieses Buch das Schicksal vieler transsexueller Autobiographien: Sprachlich nicht sehr versiert, schwach in der Reflexion der Autorin. Warum der Lerato-Verlag dieses bereits einige Jahre eher in einem Eigenverlag erschienene Buch noch einmal herausgebracht hat, ist mir ein Rätsel.

Jin Xing, Catherine Texier: Shanghai Tango. Mein Leben als Soldat und Tänzerin. Blanvalet Verlag, 2006. Gebunden/Hardcover, 223 Seiten. ISBN: 3764502169. 19,95 .
Interessante Autobiographie aus China, die es in die Mainstream-Medien geschafft hat. Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber einige der Anwesenden konnten es sehr empfehlen. 2008 auch für 9 ¬ als Taschenbuch erschienen.

Lisa Anusch u.a.: Der Traum von Freiheit. Transsexualität
Transidentität. Hilfe für Menschen zwischen den Geschlechtern. Verlagshaus Hilby, 2004. Taschenbuch/Paperback, 127 Seiten. ISBN: 3936564345. 15 .
Eigentlich ein interessantes Thema: Ein transsexuelles Mädchen im Alter von 14 Jahren wird vorgestellt, dazu eine 42-jährige Transfrau, abgerundet durch einen Informationsteil. Leider sind das intellektuelle Niveau und die handwerkliche Qualität des Buches so schwach, dass ich es nur als eine vertane Chance bezeichnen kann.

Vera Freyberg: Manns genug, Frau zu sein. Mein extravagantes Leben. Econ Verlag, 2003. Gebunden/Hardcover, 256 Seiten. ISBN: 3430129427. 20 .
Interessante und gut lesbare Autobiographie einer älteren transsexuellen Frau. Empfehlenswert!

David Ebershoff: Das dänische Mädchen. Goldmann Verlag, 2002. Taschenbuch/Paperback, 383 Seiten. ISBN: 3442452708. 8,90 David Ebershoff erzählt die Geschichte von Lili Elbe nach, die 1932 die weltweit erste transsexuelle Autobiographie schrieb. Sehr interessant, sehr gut geschrieben, und von den Mainstream-Medien wahrgenommen. Sehr empfehlenswert!

Nadia Brönimann, Daniel J. Schüz: Die weiße Feder. Fremd im eigenen Körper. Lübbe Verlag, 2003. Taschenbuch/Paperback, 383 Seiten. ISBN: 3404615255. 7,90 .
Interessante und nicht ganz “normale” Autobiographie einer transsexuellen Schweizerin, die es in die Mainstream-Medien geschafft hat.

Judith Hodosi: Grenzgänge. Sozialismus, aus der Froschperspektive betrachtet auch: Aus dem Leben eines real existierenden Taugenichts. Judedition Verlag, 1995. Taschenbuch/Paperback, 319 Seiten. ISBN: 3000000453. 24,80 DM (vergriffen).
Eine transsexuelle Autobiographie in Romanform gekleidet, die für mich eine positive Überraschung unter den Eigenverlagen war. Überaus interessante Lebensgeschichte aus der DDR-Zeit, spannend geschrieben, manchmal etwas ungeschliffen. Mein Geheimtipp, leider kaum zu beschaffen.

Holde-Barbara Ulrich, Thomas Karsten: Messer im Traum. Transsexuelle in Deutschland. Konkursbuch Verlag, 1994. Gebunden/Hardcover, 173 Seiten. ISBN: 3887690761, 19,90 .
Sehr einfühlsame Portraits transsexueller Menschen in Wort und Bild. Einige Schicksale sind nicht leicht zu verdauen. Ein Klassiker, trotz des Alters sehr empfehlenswert.