„She is there“ ist das neue Video, das sich mit Transphobie auseinandersetzt. Es wurde am 20.11.2013 um 20:00 von Deborah Reinert zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie öffentlich präsentiert.
Ort: IRON-Bar, Schaafenstraße 45, 50676 Köln.

Das Video wurde mit Unterstützung des LSVD NRW produziert.

Zum 15. Internationalen Transgender Day of Remembrance (TDoR) erklärt Deborah Reinert vom LSVD:

Der internationale Transgender Day of Remembrance erinnert an die vielen Opfer transphober Gewalt und Diskriminierung. Auch in Deutschland haben Trans*Personen tagtäglich mit Transphobie und Diskriminierung zu kämpfen. Das wird auch durch die vom LSVD 2012 veröffentlichte Studie zur Lebenssituation transsexueller Menschen in Nordrhein-Westfalen belegt. Ursache hierfür sind neben mangelndem Wissen über Transgeschlechtlichkeit vor allem Vorurteile und Ignoranz.

Um Trans*Personen und ihren Alltag sichtbar zu machen, veröffentlicht die Deborah Campbell Band und sistasinspiration in Kooperation mit dem LSVD und der Kampagne „Anders und gleich“ des Landes Nordrhein-Westfalen heute das Musikvideo „She is there”.

Wer Normvorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit in Frage stellt oder sich nicht eindeutig geschlechtlich verorten lässt, hat ein erhöhtes Diskriminierungsrisiko. Transphobie geht uns folglich alle an! Der LSVD fordert daher Zugang zu verlässlichen Informationen und proaktive Aufklärung und Sensibilisierung über Transgeschlechtlichkeit um Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Bereichen wirksam entgegenzutreten.

>> Zur Studie

Zum Hintergrund:
Im November 1998 wurde in den USA die transsexuelle Rita Hester ermordet. Am darauffolgenden Freitag versammelten sich über 250 Menschen, um ihrer Trauer und Wut über den Mord Ausdruck zu geben. Seitdem findet der Transgender Day of Remembrance jährlich am 20. November statt.

Zum Video:
„She is there“ ist dieses Jahr bereits das zweite Video der Deborah Campbell Band und sistasinspiration, das sich mit Transphobie auseinandersetzt. Zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie wurde am 17. Mai 2013 „Nothing wrong with me“ veröffentlicht.